Toter Angler: Staatsanwaltschaft ordnet Obduktion an
17. November 2008 von Redaktion
Polizei geht weiter von Unglücksfall aus – Auto wird untersucht
Minden/Preußisch Oldendorf-Getmold – Nach dem tragischen Tod eines 39-jährigen Anglers aus Espelkamp am vergangenen Samstag in Preußisch Oldendorf – Getmold (Kreis Minden-Lübbecke) – wir berichteten bereits – hat die für den Fall zuständige Staatsanwaltschaft Bielefeld eine Obduktion des Leichnams angeordnet, um die genauen Todesumstände des verheirateten Mannes aufzuklären.
Die beiden Freunde des Opfers werden in den nächsten Tagen noch einmal zu dem Vorfall vernehmen
Gerichtsmediziner aus Münster sollen die Sektion am Dienstagvormittag im Krankenhaus in Lübbecke vornehmen. Den im Mittellandkanal versunkenen Ford Focus hat die Polizei ebenfalls auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Ermittler werden den neun Jahre alten Pkw nun intensiv in Augenschein nehmen. Der Wagen war am Samstag in den frühen Morgenstunden aus dem etwa vier Meter tiefen Hafenbecken geborgen worden.
Außerdem wird die Polizei die beiden Freunde des Opfers, ein 29-jähriger Espelkämper sowie ein 35-jähriger Mann aus Preußisch Oldendorf in den nächsten Tagen noch einmal zu dem Vorfall vernehmen. Beide Männer standen in der Nacht unter Schock und wurden von Rettungssanitätern versorgt. Der 29-Jährige war noch in das kalte Wasser gesprungen, um seinen Freund aus dem versunkenen Fahrzeug zu retten, konnte aber nicht mehr eingreifen. Derzeit geht die Polizei weiterhin von einem tragischen Unglücksfall aus.
(Quelle: Polizei Minden, 2008)