„Endeavour“-Astronauten verlor Werkzeug im All
19. November 2008 von Herausgeber
Astronauten haben Ihren ersten Ausseneinsatz erfolgreich beendet – Bis auf eine Werkzeugtasche alle wieder an Bord
Minden/Washington – Die Astronauten der “STS-126 Mission” Heide Stefanyshyn-Piper und Steve Bowen haben Ihren ersten Arbeitseinsatz außerhalb der Station “ISS” am Dienstag (19.09 Uhr MEZ) begonnen und nach knapp 7 Stunden erfolgreich beendet. Es war der erste von vier Weltraumspaziergänge der Mission. Zu ihren Aufgaben gehörte es, das Drehgelenk eines der drei Sonnensegel der Raumstation zu reinigen und abzuschmieren. Desweiteren wurden Wartungsarbeiten an einem Stickstoff-Tank unternommen. Im Inneren der Station bediente Don Pettit und Bordingenieurin Sandra Magnus den Roboterarm der Station. Shane Kimbrough überwachte als Koordinator den Weltraumspaziergang.
Installieren Anlage, die aus Urin Trinkwasser macht
Zu einem kleinen “Zwischenfall” kam es, als Heide Stefanyshyn-Piper Ihre Werkzeugtasche im All verlor. Dies ist der “größte” Gegenstand, der jemals durch einen Astronauten im All verloren gegangen ist, so die NASA. Dies hatte jedoch keine Folgen, da Sie das Werkzeug Ihres Kollegen Steve Bowen benutzen konnte.
Die NASA bezeichnet den Einsatz als Erfolg
Um den Ausseneinsatz beginnen zu können, mußten die beiden Astronauten erst ein Nacht in die Dekompressionskabine (der Stickstoff muß ihrem Blut raus) der ISS. Die “Endeavour” hatte in der Nacht zum Montag (23:01 Uhr MEZ) an der ISS zu einem 11-tägigen Besuch angedockt.
Kühlschrank mitgebracht
Die Astronauten der Raumfähre Endeavour haben der ISS auch etwas mitgebracht. Fitnessgeräte, zwei neue Kochöfen, neue Schlafkabinen, einen Lebensmittelkühlschrank sowie ein Gefriergerät. Als grosse Einsparungsmaßnahme sieht die NASA, den Einbau einer Anlage, die aus Urin Trinkwasser macht. Bis jetzt muss Trinkwasser “angeliefert” werden.
Auf der Hompage der NASA kann man die Mission verfolgen.
