Porta Westfalica: Biogasanlage in Nammen geplant
28. November 2008 von Redaktion
Zwei Unternehmen interessieren sich für einen Standort im Gewerbegebiet Nammen
Minden/Porta Westfalica – Das „Gesetz über den Vorrang erneuerbarer Energien” (Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG) wurde geschaffen, um den Ausbau erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung als zentrales Element für eine nachhaltige Entwicklung, die Klima und Umwelt schützt, zu fördern und bis 2010 die Verdopplung der Stromversorgung mit erneuerbaren Energien zu erreichen. Am 29. März 2000 trat dieses Gesetz in Kraft und es hat sich als ein besonders effizientes Instrument erwiesen. Vor diesem Hintergrund hat die Errichtung und der Betrieb von Biogasanlagen merklich zugenommen. In Porta Westfalica interessieren sich zwei Unternehmen für einen Standort im Gewerbegebiet Nammen.
Dieses Thema wurde im letzten Halbjahr intensiv im Ausschuss für Stadtentwicklung und im Planungsausschuss der Stadt diskutiert, eine Biogasanlage wurde besichtigt. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus am 25.11.08 hat sich der Ausschuss in öffentlicher Sitzung grundsätzlich positiv für die Ansiedlung einer Biogasanlage im Gewerbegebiet Nammen ausgesprochen und einstimmig einen entsprechenden Beschluss gefasst. Dabei wurde dieser Beschluss geknüpft an die Bedingung, dass eine leistungsfähige Anbindung an die Rintelner Straße realisiert werden kann. Die Verwaltung wird entsprechende Gespräche dazu mit dem Landesbetrieb Straßen NRW führen. Die Finanzierung der Maßnahme hat durch die Investorenseite zu erfolgen.
Weiterhin wird von den Investoren erwartet, im Rahmen einer Geruchsimmissionsprognose die Auswirkungen auf die örtlichen Gegebenheiten in Form eines Immissionsrasters darzustellen.