Lübbecke: Rentner bei einer Gasexplosion schwer verletzt – Foto
11. Dezember 2008 von Redaktion
Druckwelle zerstört Gartenhütte – Rentner in die Medizinische Hochschule nach Hannover (MHH) verlegt worden
Minden/Lübbecke - Ausströmendes Gas von einer an einem Katalytofen angeschlossenen Propangasflasche sorgte für die Explosion in einer Gartenhütte am heutigen Donnerstagvormittag (11.12.2008) in Lübbecke, wobei der 65-jährige Hausbesitzer schwer verletzt wurde.
Teile der Hütte flogen über 10 Meter weit …
Nach einer Erstversorgung im Lübbecker Krankenhaus ist der Mann auf Grund seiner erlittenen Brandverletzungen mittlerweile in die Medizinische Hochschule nach Hannover (MHH) verlegt worden. Eine Lebensgefahr besteht nach vorläufigen Angaben nicht.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hielt sich der Rentner gegen 9.30 Uhr in der im Garten seines Hauses an der Burkampstraße stehenden Holzhütte auf. Er war gerade damit beschäftigt – wie in den Tagen zuvor auch – den Raum zu lüften und mit einem Ofen zu heizen, da dort Pflanzen gelagert waren. Aus bisher unbekannten Gründen kam es dann zur Explosion des Gases einer 11 Kilogramm fassenden Propangasflasche, mit der der Ofen betrieben wurde.
Durch die Druckwelle hob sich das Dach der Hütte ab, Teile der Seitenwände brachen weg und Fensterscheiben gingen zu Bruch. Teile der Hütte flogen über 10 Meter weit durch den Garten. Der 65-Jährige erlitt sowohl Brand-, wie durch umherfliegende Glassplitter auch Schnittverletzungen. Seine Ehefrau, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks im Haus aufhielt, alarmierte sofort den Notarzt samt Rettungswagen.
Ein Beamter des zuständigen Kriminalkommissariates aus Minden untersuchte später den Unglücksort. Zwar konnte die Ursache für die plötzliche Explosion noch nicht festgestellt werden, Hinweise auf eine Straftat wurden aber nicht gefunden. Für mögliche weitere Untersuchungen wurde der Ofen zunächst sichergestellt. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 3.000 Euro.
(Quelle: Polizei Minden, 2008)
