Lippe: Die Schweine – Polizei musste schiessen
19. Dezember 2008 von Redaktion
Schweine auf der Fahrbahn – Polizei musste zur Gefahrenabwehr Schusswaffe einsetzen
Minden/Lippe – Drei umherlaufende und ausgewachsene (je etwa 100 Kg) Schweine sorgten am (heutigen) Freitagmorgen um kurz nach 06.00 Uhr für eine erhebliche Gefahr auf der B1 im Bereich Horn und Kohlstädt.
Passanten meldeten die herrenlosen Tiere, die zwischen den Abfahrten Horn und Kohlstädt eine erhebliche Gefahr für Autofahrer auf der B1 bedeuteten.
Zwei der Schweine wiesen optisch bereits erkennbare Verletzungen
Polizeibeamte fuhren daraufhin sofort zum Einsatzort und versuchten die Tiere örtlich zu binden, was aber nicht gelang. Zwei der Schweine wiesen optisch bereits erkennbare Verletzungen auf und verhielten such auch nicht mehr normal. Niemand wusste zu diesem Zeitpunkt, woher die Tiere kamen oder wohin sie gehörten. Letztlich musste alle drei Tiere aufgrund der von ihnen ausgehenden erheblichen Gefahren erschossen werden. Etwa eine Stunde später war die Herkunft der Schweine geklärt. Ein Viehtransporter war zur besagten Zeit von Steinheim nach Paderborn unterwegs. Eine kleine Seitenklappe des Transporters muss sich während der Fahrt geöffnet haben und ein Schwein nach dem anderen (drei insgesamt) rutschte vermutlich beim Durchfahren von Kurven nach draußen auf die Straße. Daher sind auch die Verletzungen der Tiere zu erklären. In Paderborn angekommen, merkte der Fahrer, dass drei Tiere fehlten. Er sagte zu, die getöteten Schweine sofort abzuholen. Gegen 07.15 Uhr war der Einsatz beendet und die Gefahr für Autofahrer vorüber.