“Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” – Der zweite Tag im Dschungelcamp
11. Januar 2009 von Redaktion
Käfersaft, Penis-Colada und ein lebendiger Sandwurm für Lorielle London – Fünf verschiedene “Köstlichkeiten” musste Lorielle verzehren
Minden/Köln – Nach dem erfolgreichen Start von “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” ging es am Samstag bei RTL um 22.30 Uhr in die zweiten Runde.
Die RTL-Zuschauer hatte Lorielle London als erste Kandidatin zur Dschungelprüfung geschickt. “Danke Deutschland”, so die 25-Jährige gegenüber Sonja und Dirk, die ihr in der Dschungelbar die Regeln für die Dschungelprüfung “Happy Hour” erklärten. Fünf verschiedene “Köstlichkeiten” musste Lorielle verzehren. Nur wenn alles gekaut und heruntergeschluckt ist, gibt es für jeden Gang zwei Sterne. »Manche der Drinks sind lebendig, manche sind tot«, erklärte Dr. Bob. Trotzdem ließ sich Lorielle nicht beirren und trat selbstbewusst diese Herausforderung an.
10 Sterne für Lorielle
Als erstes wurde ein Käfersaft-Cocktail gereicht, in dem noch lebendige Käfer versteckt waren. Zitternd griff Lorielle nach dem Glas, nahm den ersten Schluck, kaute lange und schluckte alles herunter. Drei Mal musste sie das Glas ansetzen bis es endlich leer ist. Geschafft! Die ersten beiden Sterne waren gewonnen! Lorielle ganz cool: »Das war fies, die zappelten noch im Mund herum und die Beine blieben mir zwischen den Zähnen stecken!«
Dschungelkräcker landeten als nächstes vor Lorielle auf der Theke. Dabei handelte es sich um getoastete Blattschneiderameisen und Mopame-Würmer. Unerschrocken schnappte sich das Dschungelküken die Schale und schob alles in den Mund. Nach ein paar Mal Kauen reckte Lorielle den Daumen in die Höhe: »Das schmeckt gut!«
Weiter ging es mit Penis-Colada: einem Mix aus Känguru-Penis püriert mit Milch und angereichert mit Penisstückchen. Garniert wurde das Glas mit einem haarigen, unversehrten Känguru-Penis, der jedoch nicht gegessen werden musste. Lorielle schaute sich angewidert alles an: »Ich hab es ja nicht so mit Penissen – und sind da noch Schamhaare dran?« Dennoch griff sie sich tapfer den Drink und stürzte den Inhalt in den Mund: »Schmeckt ranzig und ein bisschen nach Kotze!«
Als vierter Gang stand ein langer, großer, lebendiger Sandwurm auf dem Menüplan. Lorielle musste sich sichtlich überwinden und zögerte bevor sie den Wurm auf die Handfläche nahm und in den Mund schmiss. Mit verzerrtem Gesicht kaute sie den Wurm und schluckte ihn herunter.
Zum Schluss gab es fünf Straußenei-Schnäpse. Ohne zu zögern führte sich Lorielle auch diese zu Gemüte. Sonja und Dirk konnten nur staunen: Zehn Sterne für Lorielle! »Ich bin total glücklich. Die ganze Nacht lag ich wach und hatte Angst, dass ein Wurm über mich krabbelt – und jetzt hab’ ich einen gegessen!«
Zurück im Camp berichtete Lorielle den anderen stolz von ihrer “Happy Hour” und erntete mächtig Lob. Gundis: »Toll gemacht, Schatzi! Ich glaub ich könnte das nicht.« Nico witzelt: »Und jetzt weißt Du wie Schwanz schmeckt!«