Kreis Minden- Lübbecke: 53.000 Einsätze für die Polizei im Mühlenkreis – Foto
28. Januar 2009 von Redaktion
Notrufe haben bei den Beamten der Einsatzleitstelle oberste Priorität
Kreis Minden-Lübbecke – (28.01.2009) – Zu über 53.000 Einsätzen musste die Polizei im Kreis Minden-Lübbecke im Jahr 2008 ausrücken. Fast 58.000 mal nahmen die Beamten der Einsatzleitstelle in den vergangenen 12 Monaten den Polizeinotruf 110 entgegen.
Arbeitsbelastung für unseren “Freund & Helfer” seit fünf Jahren deutlich gestiegen
Damit ist die Zahl der Einsätze (53.405) mit der von 2007 (53.660) zwar nahezu identisch, dennoch ist die Arbeitsbelastung der heimischen Ordnungshüter in diesem Bereich seit fünf Jahren deutlich gestiegen. Waren es in den Jahren 2003 und 2004 noch um die 50.000 Einsätze, stieg die Einsatzbelastung 2006 auf fast 52.000.
»Der Polizei – Notruf hat bei den Beamten der Einsatzleitstelle oberste Priorität«, sagt Landrat Dr. Ralf Niermann. »Oftmals entscheiden Sekunden darüber, ob Verletzte oder Menschen in Not schnelle Hilfe bekommen. Daher unterstützt moderne Technik die Einsatzbearbeiter, um dringend benötigte Hilfe 24 Stunden am Tag im Kreis Minden-Lübbecke zu gewährleisten. Sowohl über die Notrufleitung 110 wie auch über die 112 der Feuerwehr stehen schnell die Profis den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung« so Niermann weiter.
Daher hofft der Landrat, dass die Polizei auch weiterhin sofort alarmiert wird, wenn Bürgerinnen und Bürger eine Gewalttat oder ähnliches beobachten. Niermann weiter: »Gerät jemand in Bedrängnis, gilt es hinzuschauen und zu handeln. Niemand muss sich dann in Gefahr begeben, doch den Notruf zu wählen, sollte selbstverständlich sein«.
Die Beamten wünschen sich auch weiterhin zahlreiche Anrufe über verdächtige Personen, Beobachtungen und sonstige Hinweise. Nur in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung kann die Polizei erfolgreich tätig sein.
Mit insgesamt 5326 Einsätzen wurden die Polizisten im Mühlenkreis im vergangenen Jahr am häufigsten zu Verkehrsunfällen mit Sachschäden gerufen. Allein 2103 mal galt es Ruhestörungen zu beenden und in 1884 Fällen allgemeinen Hilfeersuchen nach zu kommen. 1458 mal mussten die Beamten Randalierer in die Schranken weisen und Gefahrenstellen beseitigen.
Die Verkehrsunfall- und Kriminalstatistik für das Jahr 2008 wird von der Polizei zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

