Minden: Verschleppung von Mädchen frei erfunden ?
20. März 2009 von Redaktion
Mächden täuschen Verschleppung in Keller offensichtlich vor – Mädchen erfindet bereits am Vortage eine “Kriminalgeschichte”
Minden – Nachdem die Polizei am Donnerstagmittag (19.03.2009) zwei gefesselte Mädchen aus einem Keller eines Mehrfamilienhauses in Minden befreit hat, deutet nun alles daraufhin, dass die beiden Jugendlichen diesen Fall gegenüber der Polizei vorgetäuscht haben. Davon gehen die Beamten derzeit aus.
“Opfer” bleiben bei Ihrer Version
Den Ermittlern der Mindener Kripo hat vor allem eines der Mädchen zunächst berichtet, dass angeblich zwei Männer sie und ihre Freundin am Morgen in das Haus gezerrrt und sie dan in den Keller eingesperrt hätten.
Die Beamten kannten das Mädchen allerdings bereits vom Vortage. Am Mittwoch war sie bei der Polizei in Minden erschienen und hatte behauptet, ein Fremder habe versucht sie an diesem Tage in ein Auto zu zerren. Sie hätte das aber gerade noch verhindern können. Die Beamten konnten dem Mädchen allerdings eindeutig beweisen, dass diese Geschichte frei erfunden war.
Möglicherweise aus Frust hat die Jugendliche sich dann 24 Stunden später erneut eine “abenteuerliche Geschichte” ausgedacht, um die Polizei zu täuschen.
Auch in diesem aktuellen Fall sind deutliche Widersprüche aufgetreten. Obwohl das Mädchen in seiner Vernehmung noch weiter an ihrer “Version” festhält, wird den erfahrenen Beamten immer klarer, dass kein Verbrechen stattgefunden hat.
Die Vernehmung dauert weiter an. Welche möglichen Folgen diese Täuschung der Polizeibehörde für die Jugedlichen hat, wird noch geprüft.